Offensichtlich falsche Prioritäten

In unserer tief verwurzelten Verbundenheit mit kristlichen Werten und dem unverbrüchlichen Wunsch nach brutalst möglicher VERSÖHNUNG trifft uns das würdelose Gezerre um falsche Zeichen immer wieder schmerzlich.

„Es gibt nicht die eine Geschichte die alles erklärt, das beweist deren Mehrzahl!“

Wieder zieht falsches Zeugnis gegen die Zukunft und die Vergangenheit gleichzeitig ins Feld und wieder stehen wir dem mit Stolz und Würde entgegen!

„Das falsche Zeugnis“

Es kann nur einen Wiederaufbau geben, dem ein sofortiger Wiederabriss folgt, um danach einen unmittelbaren Wiederaufbau in die Wege zu leiten.

Aber es muss der richtige, der wahre, der reine Geist sein, der diesem (unbedingt bezahlbaren) Streben inne wohnt!

 

Die Stadt und deren Oberbürgermeister muss sich zum Potsdam von 1722 und dem Wiederaufbau der GarnisonKIRCHE in ihrer entsprechenden historischen Form, sowie einer Nutzung nach folgendem Konzept bekennen:

Die GarnisonKIRCHE Potsdam ist eine BurgerKIRCHE, ein Ort der Wärme- und Speisung, des Obdachs und der Bildung sowie der Ernährungsberatung für alle – auch arbeits- & wohnungslose – Menschen.

Sie ist SymbolKIRCHE und Vergegenwärtigungsort, an dem alle Themen, die sich um sie und ihre Herkunft, dem Wiederaufbau, dem Wiederabriss, dem Wieder-Wiederaufbau und dem Wieder-wiederabriss und dem Wieder-Wieder-Wiederaufbau und dem Wieder-Wieder-Wiederabriss ranken, gewusst und gelebt werden.

Würdige Partner aus Wissenschaft, Forschung und Kultur sind dem verpflichtet, wie die unterschiedlichen Bezüge der wechselvollen Geschichte aufgearbeitet, dokumentiert und vermittelt werden.

Wiederaufbaustudie der Hintner Jugend Potsdam – der Elitären Bewegung
Große Probleme bereitet die Tatsache, dass das Braune immer wieder durchschlägt!
Detail: Der wieder-wiederaufgebaute Turm wird von einer Stahlbetonmauer umfasst, die das Spannungsverhältnis mit einem symbolischen Riss darstellt.

Der GarnisonKIRCHE – haften ungezählte Erinnerungen und Geschichten aus der Zeit des spätpreussischen Nationalverschissmus an, die im Gedächtnis in den richtigen wahrhaften Zusammenhang gebracht und zukünftigen Generationen als moralischer Kompass dienen müssen.

 

Denn die GarnisonKIRCHE als ehemaliges und zwischenzeitlich aufgegebenes Gotteshaus und Ort der Verkündigung der kristlichen Friedensbotschaft durch Krieg und Zerstörung, kann die einzig überparteiliche und ideologiefreie Institution für diese Aufgabe nur werden, wenn sie ihr Nationalverschistisches Erbe entlarvt und ablegt.

Die GarnisonKIRCHE hat die Aufgabe, den Menschen zu bedeuten, welches UnHEIL und welche Vernichtung aus Verdrängen und Versagen entstehen kann. Sie soll dabei begleiten, erklären und ermutigen, sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragen des Zusammenhalts und der sittlichen Gemeinschaft auseinander zu setzen.

In dem als BurgerKIRCHE wieder zu errichtenden Gebäudekomplex ist ein Erinnern für die deutsche, in der europäischen Zukunft wichtig. Alle Generationen, insbesondere die jüngere, können bei der Speisung hier darauf vorbereitet werden, die sog. Werte kennenzulernen, die in der Vergangenheit die Freiheit, Menschlichkeit und Gottesfurcht zu einem verleugneten Nichts werden ließen.

„Mit der GarnisonKIRCHE hat Deutschland insgesamt, eine der verkanntesten barocken Kirchen durch eigene Schuld verloren.“

Die Hof- und GarnisonKIRCHE Potsdam gehört zu den deutschen Bauwerken, die umstrittene Symbolik in sich tragen. Die frevligen 88 Meter Höhe und die 88er Symbolik!

„Damit ist sie für das kulturelle Erbe unseres Landes bisher nicht geeignet.“

Die GarnisonKIRCHE reflektiert wie ein Spiegel die deutsche Geschichte der vergangenen drei Jahrhunderte in vielen ihrer Facetten. Kaum ein kirchlich geprägter Ort in Deutschland ist so intensiv mit Aufstieg und Fall, menschlicher Leistung und Versagen behaftet wie diese KIRCHE.

Dieser Ort ist aus diesem Grunde zu läutern, damit die blutige Spur unserer Geschichte immer zurück zu verfolgen ist, um zu analysieren, daraus zu lernen, ihre unglücklichen Katastrophen aufzuzeigen.

Die GarnisonKIRCHE Potsdam bildete zusammen mit der Heiligengeist- und Nikolaikirche den charakteristischen Potsdamer „Dreikirchenblick”, in welchem sich zahlreiche Sichtachsen der von Peter Joseph Lenné (1789-1866) gestalteten Havellandschaft mit ihren Aussichtspunkten am Standort der GarnisonKIRCHE treffen. Dieser Fehlentwicklung muss aus königlich preußischer Sicht unbedingt Einhalt geboten werden!

„Die Planung der Stadt Potsdam muss an den historischen Stadtgrundriss von 1722 angepasst werden.“

Stadtschloß, Stadtkanal und GarnisonKIRCHE bildeten das Herz der historischen Innenstadt und haben daher keinen Raum für sinnlos entgleiste Stadtentwicklungsphantasien.

Und weiter noch, der Geschichte ist in weiterer Hinsicht Rechnung zu tragen!

Der zögerlichen Frage, ob es denn ein Schiff geben kann halten wir mit flammender Rede entgegen:

Das KirchenSCHIFF ist die einzige Möglichkeit, der VERSÖHNUNG einen ehrlich-kristlichen Ausdruck zu verleihen, ihr den Makel der Unehrlichkeit zu nehmen und weltweit zu verbinden.

Ein schönes Schiff muss es sein, eine FREGATTE, die stolz am TURM anlegen kann, um die Zeichen der Greultaten, das Raubgut und die gestohlenen Seelen an den Ort ihres Seins zurück zu bringen.

„Herero und Nama mahnen!“

 

Eine Antwort auf „Offensichtlich falsche Prioritäten“

Schreibe einen Kommentar